Das Grillfleisch einlegen und marinieren

Zum richtigen Grillvergnügen gehört es nicht nur, das Fleisch auf dem Grillrost zu wenden und zu verzehren, sondern die Marinade spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Je nach Fleischart und den eigenen geschmacklichen Vorlieben bietet sich eine Vielzahl an unwiderstehlichen Marinaden für Rind, Schwein und Geflügel an. Wer Grillfleisch einlegen möchte, muss kein Chefkoch sein, viele Grillmarinaden sind einfach und schnell zubereitet. Wer etwas mehr Zeit investiert, kann besonders exotische Ergebnisse erzielen und seine Gäste damit überraschen.

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Was bedeutet richtig Grillen?

Richtiges Grillen ist in Deutschland und den USA eine Wissenschaft für sich. Zahlreiche Philosophien prallen aufeinander und jeder hat eine andere Meinung über die korrekte Zubereitung von Fleisch, Gemüse und Käse auf dem Grill. Jedoch lassen sich einige Grundregeln und Tipps zusammenfassen, um einerseits einen reibungslosen Ablauf des Grillvergnügens zu gewährleisten und andererseits bösen Überraschungen vorzubeugen.

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Fisch räuchern – aromatisch, geschmackvoller Fisch selbst zubereitet

Geräucherter Fisch ist vor allem für Feinschmecker und Gourmetliebhaber eine wahrhafte Delikatesse. Mit einer würzigen, milden und saftigen Note ist geräucherter Fisch optimal als Beilage und wird besonders wegen seines Aromas hoch geschätzt. Doch wie bereitet man diesen selbst zu? Besonders Angler oder Hobbyköche haben das Bedürfnis, ihren Fisch selbst zu räuchern, da nur auf diese Weise ein reines Naturprodukt ohne chemische und industrielle Zusatzstoffe entstehen kann. Erfahren Sie hier wie Sie beim Fisch räuchern im Einzelnen vorgehen müssen und welches Zubehör unbedingt benötigt wird.

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Fleisch selbst kalt- oder heißräuchern

Der Genuss von Fleisch steht und fällt mir seiner Zubereitungsweise. Erst Verarbeitung und Würze bringen die Aromen zur Geltung. Besonders beliebt ist das Räuchern. Lange waren Kalträuchern und Heißräuchern eine der wenigen Möglichkeiten, die Haltbarkeit von Wurst und Schinken zu verlängern. Heutzutage ist vor allem der rauchige Geschmack sehr beliebt. Dafür müssen sie nicht extra in die nächste Fleischerei fahren, sondern können mit den richtigen Geräten auch problemlos im eigenen Garten oder zuhause räuchern.

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Welche Räucherarten gibt es?

Es gibt drei Haupträucherarten.

Heißräuchern

Der Räucher-Klassiker! Als Heißräuchern wird das Garen von Fleisch und Fisch mittels heißer Luft bezeichnet. Dabei wird Rauch zugeführt, der für die entsprechenden Aromen sorgt. Im Heißräucherofen herrschen dabei Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius. Der Prozess dauert nur ungefähr ein bis zwei Stunden. Die Haltbarkeit der gedämpften Waren ist erhöht, allerdings nicht so lang wie beim Kalträuchern. Bei der Methode geht es eher um das Erzielen des rauchigen Geschmacks.

Warmräuchern

Dämpfen bei 30 bis 50 Grad Celsius wird als Warmräuchern bezeichnet. Am besten eignet sich die Methode für Kassler oder traditionellen Schinken. Doch auch Käse und Fisch profitieren von der schonenden Hitze. Große Fleischstücke benötigen ungefähr zwei Stunden, Weichkäse schmeckt bereits nach einer Stunde herrlich aromatisch.

Kalträuchern

Das Kalträuchern nimmt im Vergleich zur heißen Variante viel mehr Zeit in Anspruch. Bestimmte Fischarten können gut und gerne bis zu 20 Tage geräuchert werden. Abhängig ist es vor allem von der Größe und der Dicke der Filets. Während des Räucherprozesses müssen Sie deshalb regelmäßig überprüfen, ob der Vorgang bereits abgeschlossen ist oder nicht. Besonders praktisch ist, dass aufgrund der niedrigen Temperaturen die wichtigen Nährstoffe erhalten bleiben, die bei größerer Hitze verloren gehen können.

Benötigtes Zubehör zum Räuchern: Einkaufsratgeber

Sie möchten selbst Fisch, Fleisch oder Käse räuchern? In unserem Ratgeber übers Räuchern erfahren Sie, welche Utensilien Sie dafür benötigen!

Lebensmittel zum Räuchern

Sie sind essenziell zum Räuchern: Besorgen Sie sich Fische, Käseleibe oder hochwertiges Fleisch, das Sie weiterverarbeiten möchten. Auch tiefgefrorene Produkte eignen sich hervorragend. Am besten schmeckt es jedoch, wenn Sie die Fische, die Sie dämpfen möchten, auch selbst gefangen haben.

Salz

Nach dem Ausnehmen und Putzen muss der Fisch in einer Salzlake ruhen. Sie möchten sechs Forellen räuchern? Vermischen Sie für die Salzlake ungefähr zwei Liter Wasser mit 120 Gramm Salz.

Optional: Gewürze

Mit etwas mehr Erfahrung im Räuchern, können Sie die Salzlake auch mit Gewürzen aufpeppen. Lorbeerblätter und Nelken eignen sich ideal.

Kunststoffeimer oder Wanne

Die Fische müssen von allen Seiten mehrere Stunden von der Salzlake bedeckt sein. Nutzen Sie dafür am besten eine Wanne aus Kunststoff. Doch auch ein größerer Eimer ist geeignet.

Räucherspäne

Räucherspäne bestehen aus sehr fein gemahlenem Holz und sind in unterschiedlichen Sorten verfügbar. Sie sorgen für das entsprechende Extra im Raucharoma. In unserem Onlineshop finden Sie darüber hinaus auch Smoking Chips, die Ihrem Räuchergut eine unverwechselbare Note verleihen!

Räucherofen

Ein Räucherofen darf bei Ihrem Vorhaben natürlich nicht fehlen. Im Boni-Shop stehen Ihnen verschiedene Modelle zur Verfügung, die sich je nach Funktionalität und Größe unterscheiden. Besonders beliebt sind die praktischen Sets. In denen erhalten Sie nicht nur den Räucherofen und die ersten Räucherspäne, sondern auch eine Heizspirale und einen Räucher-Ratgeber! Darin enthalten sind viele leckere Rezepte und alle Informationen, die Sie über das Räuchern benötigen.

Was es zu beachten gilt: selbst räuchern

Nach dem Kauf der wichtigsten Utensilien ist die Zeit reif für Ihren ersten Räuchervorgang. Damit dabei alles glattläuft, haben wir Ihnen nützliche Tipps zusammengetragen.

Welche Produkte eignen sich zum Räuchern?

Räucherart Fisch Fleisch Käse Sonstiges
Kalträuchern Lachs Schinken, Wurst, Gänsebrust, Leberwurst, Speck, Salami, Rind Bergkäse, Hartkäse
Warmräuchern Heilbutt, Rotbarsch Kassler, Schinken, Bierwurst Fetakäse, Weichkäse Saitanwürste
Heißräuchern Forelle Geflügel, Würstchen nicht empfohlen Eier, Gemüse, Kartoffeln

Schritt für Schritt zum selbst geräucherten Fisch

Sie wissen bereits, welche Räuchermethoden es gibt, welche Lebensmittel Sie damit zubereiten können und welche Materialien Sie benötigen. Doch wie läuft das Räuchern eines Fisches ab?

  1. Putzen und nehmen Sie den Fisch gründlich aus.
  2. Legen Sie ihn nun in die vorbereitete Salzlake. Der Salzgehalt sollte ungefähr zwischen 6 und 9 Prozent liegen.
  3. Je nach Räucherart muss der Fisch unterschiedlich lang in der Lake ziehen. Beim Kalträuchern empfehlen wir Ihnen, ihn bis zu zehn Stunden einzulegen. Beim wärmeren Räuchern sind kürzere Zeiten möglich.
  4. Entnehmen Sie den Fisch der Lake und waschen Sie ihn gründlich mit kaltem Leitungswasser ab.
  5. Lassen Sie den Fisch nun ungefähr eine Stunde trocknen. Je nach Belieben fügen Sie in diesem Schritt noch passende Gewürze hinzu. Auch Zwiebeln eignen sich als Topping!
  6. Jetzt ist der Zeitpunkt des Räucherns gekommen! Geben Sie den Fisch in den Räucherofen. Die kalte Methode benötigt mehrere Stunden, bis das Räuchergut fertig ist. Beim Warm- und Heißräuchern kann es je nach Größe der Fische bereits nach einer halben Stunde so weit sein, dass das Lebensmittel sicher durchgegart ist. Lassen Sie den Ofen deshalb nicht aus dem Blick und werfen Sie regelmäßig einen Blick auf die Leckereien.

Es gibt einen praktischen Trick, mit dem Sie herausfinden, ob zum Beispiel Ihre Forellen gar sind: Versuchen Sie, die Rückenflosse herauszuziehen. Löst sie sich leicht vom Fisch ab, ist er gut durch. Können Sie sie noch nicht ohne Weiteres entfernen, sollten Sie Ihre selbstgemachte Delikatesse lieber noch ein paar Minuten im Ofen lassen.