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Rasen düngen

Der Ratgeber für ein gesundes Grün in deinem Garten

Dein Rasen ist weder dicht noch stattlich, sondern gibt die meiste Zeit des Jahres ein eher trauriges Bild ab? Gelbe Stellen und ein ungleichmäßiges Wachstum der Grasfläche sind ein Graus für jeden Gartenbesitzer. Erfahre in unserem Boni-Shop-Ratgeber, wie du solchen Problemen mit Rasen düngen Herr werden!

Was gilt es beim Rasen düngen zu beachten?

Warum den Rasen düngen?

Das regelmäßige Mähen des Rasens ist vor allem im Garten unerlässlich. Damit es nach dem Stutzen des Grases auch schön ordentlich aussieht, nutzen die meisten Rasenmäher mit Auffangkörben. Der Grünschnitt landet auf dem Kompost, womit du dem Gras und dem Boden wichtige Nährstoffe entziehst. Das Kürzen der Grashalme animiert sie jedoch gleichzeitig dazu, weiterzuwachsen. Das Ergebnis? Ungleichmäßiges Wachstum und eine nachlassende Grünfärbung. Um dem Phänomen entgegenzuwirken, empfehlen wir dir, deinen Rasen regelmäßig richtig zu düngen!

Die richtigen Nährstoffe

Rasen wächst nicht nur durch eine ausreichende Wasserzufuhr. Damit die Grashalme möglichst kräftig und grün werden, benötigen die kleinen Pflänzchen zusätzliche Nährstoffe. Dazu zählen vor allem Stickstoff, Phosphor, Kalium sowie Magnesium, Eisen und weitere Spurenelemente. Stickstoff ist am wichtigsten. Er sorgt nicht nur dafür, dass Pflanzenmasse aufgebaut wird, sondern fördert auch das Regenerationsvermögen und die Eiweißbildung. Eine ausreichende Versorgung mit Stickstoff siehst du daran, dass das Gras eine gesunde, kräftige Grünfärbung aufweist. Phosphor unterstützt die kleinen Pflänzchen vor allem beim Wurzelwachstum und beim Energietransport. Kalium aktiviert die Stoffwechselprozesse der Gräser. Außerdem stärkt es die Zellwände, was den Rasen widerstandsfähiger macht. 

Der ideale Zeitraum

Wann du deinen Rasen düngen musst, ist eng mit dem Wachstumsrhythmus der Pflanzen verbunden. Deswegen empfehlen wir dir, deine Grünflächen dreimal im Jahr zu düngen: im Frühjahr, im Sommer und im Herbst.

Welcher Dünger?

Beim Düngerkauf stehst du vor der Wahl: Entscheide dich für herkömmlichen, auch künstlich genannten, oder organischen Dünger? Die organische Variante besteht zum größten Teil aus Materialien tierischen und pflanzlichen Ursprungs. Die Düngeleistung liegt meist unter der eines industriellen Düngers. Eine gepflegte und füllige Grasnarbe entsteht jedoch trotzdem, ganz ohne Chemie!

Du hast einen Hund, der regelmäßig über deine Wiesen flitzt, eine Katze oder gar Kaninchen? Dann raten wir dir, auf herkömmlichen Dünger zu verzichten und organischen Bio-Rasendünger zu nutzen. Der Kunstdünger besteht aus kleinen Kügelchen, die nach dem Auftragen auf der Erde liegen und leicht von Tieren aufgenommen werden können. Das kann ob der hohen Dosierung von Stickstoff, Phosphor und Kalium schnell zu Vergiftungen der lieben Fellknäule führen. Auch wenn du deine Lieblinge für einige Tage vom Rasen fernhalten könnest: Langzeitrasendünger kann noch mehrere Wochen nach dem Auftragen nachweisbar sein. Auch dann besteht weiterhin eine Gefahr für deine Vierbeiner. Organischer Dünger besteht zu großen Teilen aus Tierdung und Pflanzenresten, was für Haus- und Nutztiere komplett ungefährlich ist.

Unterschiedliche Rasendünger: für jede Jahreszeit die optimalen Nährstoffe

Du weißt bereits, was es beim Rasen düngen zu beachten gilt. Doch wann ist eigentlich der perfekte Zeitraum für eine zusätzliche Nährstoffzufuhr? Am besten ist es, wenn du deine Wiese dreimal im Jahr mit hochwertigem Langzeitdünger unterstützen.

Rasen düngen im Frühling

Der Winter strapaziert unseren Rasen enorm. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die pflanzeneigene Regeneration mit zusätzlichen Nährstoffen anzukurbeln. Der ideale Zeitraum für das Rasendüngen im Frühling ist März und April. Ein Rasendünger mit Sofortwirkung bringt das gewünschte Ergebnis.

Rasen düngen im Sommer

Im Frühsommer wächst das Gras am meisten und gewinnt bei genügend Verpflegung an Dichte und Widerstandskraft. Aus diesem Grund sollten du Anfang Juni erneut düngen, damit deine Grasnarbe gesund und kräftig bleibt. Hierbei lohnt sich vor allem ein Rasendünger mit Langzeitwirkung.

Rasen düngen im Herbst

Um deine Grasfläche gut auf den Winter vorzubereiten, empfehlen wir dir, im Herbst erneut zu düngen. Die Mischung sollte mehr Kalium beinhalten. Damit du nicht selbst mit Zusätzen experimentieren müssest, empfehlen wir dir einen speziellen Rasendünger für den Herbst. Den trägst du im Oktober auf und bietet deiner Wiese so die optimalen Voraussetzungen, den Winter gut zu überstehen. Ein zusätzlicher Tipp: Befreie dein Rasen im Herbst regelmäßig von herabfallendem Laub. Anderenfalls bekommt er nicht genügend Sauerstoff, wodurch sich braune Stellen bilden.

Die ideale Rasenpflege: düngen, mähen und gießen

Das Rasenpflegen ist eine Sache für sich. Nicht nur der Rasendünger an sich muss passen, auch auf die Rahmenbedingungen kommt es an. So spielt zum Beispiel die Temperatur eine große Rolle! Wichtig ist, dass du wartest, bis eine Außentemperatur von mindestens 15 Grad herrscht. Erst dann ist der Boden bereit und kann die Nährstoffe aufnehmen. Zudem solltest du nicht in der prallen Sonne düngen. Du riskierst sonst, dass das Gras verbrennt. Idealerweise wartest du auf die Abendstunden und bringst die Nährstoffe dann möglichst gleichzeitig aus. Für die folgende Nacht ist Regen angesagt? Perfekt! Bleibt es jedoch trocken, müssest du selbst für eine anschließende Bewässerung sorgen. Dadurch sinken die kleinen Kügelchen leicht ein und beginnen mit der Versorgung der Pflänzchen. Ungefähr eine Woche nach dem Düngen könnest du den Rasen dann das erste Mal mähen. Deine Grasfläche ist ungleichmäßig und wird von anderen kleinen Pflanzen durchbrochen? Setze auf einen Rasendünger mit Unkrautvernichter! Dadurch löst du zwei Probleme mit einmal.

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