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Trinkwasserversorgung – Warum Hygiene hierbei so wichtig ist

Trinkwasser ist ein Sammelbegriff für alles Wasser, das Sie im heimischen Bereich dem Wasserhahn entnehmen und entweder direkt zum Trinken, zur Körperreinigung, zur Säuberung von Lebensmitteln und vielem mehr verwenden. Dass nicht nur sauberes, sondern auch hygienisch einwandfreies Trinkwasser ganz einfach aus der Armatur kommt, ist heutzutage selbstverständlich.

Das war jedoch nicht immer der Fall. So griffen beispielsweise im 19. Jahrhundert noch Krankheiten wie die Cholera vor allem deshalb so rasant um sich, weil die Zusammenhänge zwischen Hygiene und der Verbreitung von Krankheiten noch nicht ausreichend bekannt waren.

Hygiene bedeutet nicht nur äußerliche Sauberkeit. Sie befasst sich vielmehr auch mit allen Maßnahmen, die der bestmöglichen Eindämmung von Faktoren dienen, die der menschlichen Gesundheit schaden können. Für den Bereich der Trinkwasserversorgung umfasst dies einerseits eine entsprechende Wasseraufbereitung und andererseits auch eine Installation, die eine Versorgung mit Trinkwasser sicherstellt, das frei von Keimen und anderen möglichen Krankheitserregern ist.

Trinkwasser

Sichere Trinkwasserversorgung für alle

Im Bereich der öffentlichen Wasserversorgungsanlagen sorgt in Deutschland eine Trinkwasserverordnung dafür, dass an Ihrem Hausanschluss ausschließlich gesundheitlich unbedenkliches Trinkwasser ankommt. Dazu gehört unter anderem die Auswahl geeigneter Materialien für Trinkwasserleitungen, die hygienisch einwandfrei sein müssen. So wird sichergestellt, dass keine unerwünschten Substanzen ins Trinkwasser gelangen oder das Wachstum gesundheitsschädlicher Mikroorganismen gefördert wird. Die Qualität des Trinkwassers wird zudem ständig kontrolliert und muss höchsten Standards entsprechen. Die Wassergewinnung erfolgt größtenteils aus Grundwasser. Nach einer Aufbereitung im Wasserwerk wird das Trinkwasser durch zentrale Wasserversorgungsunternehmen, wie beispielsweise die Stadtwerke, verteilt. Deren Verantwortung endet jedoch am Hausübergabepunkt.

Die Hausinstallation, sowie deren technische und hygienische Eignung zum Transport von Trinkwasser, liegen vollständig in den Händen des Hauseigentümers. Als solcher sollten Sie bei der Sanitärinstallation in Ihrem Haus unbedingt darauf achten, ausschließlich Produkte zu verwenden, die vom DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) zertifiziert sind. Während Sie die Erstinstallation sämtlicher sanitärer Einrichtungen vorzugsweise von einem Fachmann ausführen lassen sollten, können Sie Erweiterungen auch selbst vornehmen. Das erforderliche Equipment für eine professionelle Sanitärinstallation finden Sie in unserem Onlineshop.

Umgang mit Stagnationswasser

Grundsätzlich baut jedes Unternehmen zur Wasserversorgung sein Netz so auf, dass das Trinkwasser schnellstmöglich beim Verbraucher ankommt, ohne zwischendurch zu stagnieren. Bleibt Wasser in der Leitung stehen, kann sich dessen Qualität verschlechtern. Bei längeren Stagnationszeiten ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich Keime bilden. Aus diesen Gründen empfiehlt sich:

  • Trinkwasser, das länger als 4 Stunden in der Leitung stand, nicht zur Zubereitung von Speisen oder Getränken zu verwenden.
  • Verwenden Sie bei einer Nickelallergie kein Stagnationswasser aus verchromten Armaturen.
  • Lassen Sie Stagnationswasser stets erst abfließen, wenn Sie beispielsweise frühmorgens Wasser zum Kaffeekochen verwenden möchten.
  • Bei einer mehrere Tage währenden Abwesenheit lassen Sie nach Rückkehr das Wasser mindestens 5 Minuten laufen.

Um Stagnationswasser zu vermeiden, verbinden Sie idealerweise selten genutzte Leitungen mit einem verbrauchsintensiven Endpunkt, wie z. B. der Waschmaschine, Spülmaschine oder der Toilettenspülung. Weitere wertvolle Informationen rund um das wichtige Thema Trinkwasser finden Sie beim Umweltbundesamt.

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