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Gartenbewässerung

Gartenbewässerung: für ein blühendes Paradies ohne großen Aufwand

Die warmen Sommermonate beanspruchen unsere Gärten enorm. Es regnet nur selten und falls doch einmal ein kurzer Schauer aufkommt, reicht er nicht aus, um den Feuchtigkeitsbedarf aller Pflanzen zu decken. Erfahre, wie du auch mit wenig Zeit deinen Garten bewässern kannst!

Welche Methoden zur Gartenbewässerung gibt es?

Dein Grundstück lässt sich auf viele unterschiedliche Weisen mit Feuchtigkeit versorgen.

Der Klassiker: Gießkanne

Sie lohnt sich für kleine Gärten, und wenn du im Frühling und Herbst nur vereinzelte neue Stecklinge angießen möchten. Doch für größere Flächen wird eine Bewässerung per Gießkanne schnell zur körperlichen Anstrengung. Praktisch ist hierbei vor allem das leichte Ausrichten des Strahls. Mit einem feineren Aufsatz für die Kanne regulierst du im Handumdrehen sogar den Druck, mit dem das Wasser auf deine Pflänzchen trifft.

Aufrollbarer Wasserschlauch

Mit einem ausreichend langen Wasserschlauch bist du beim Gießen herrlich flexibel. Du kannst ihn bei der täglichen Gartenrunde in der Hand halten und nach und nach auf die einzelnen Pflanzen richten. Bei größerem Feuchtigkeitsbedarf lege ihn einfach für wenige Minuten auf die entsprechende Stelle. Trotz allem lohnt sich der Schlauch nur für kleinere Gärten oder größere, die wenig Sträucher und Gewächse beheimaten, die im Sommer regelmäßig gegossen werden müssen.

Unterirdische Gartenbewässerungssysteme

Sie werden wenige Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche verlegt und setzen in regelmäßigen Abständen tröpfchenweise Wasser frei. Damit werden deine Pflanzen kontinuierlich gegossen, was sich optimal für große Grundstücke und wenig Zeit eignet. Ein weiterer Pluspunkt: Die Feuchtigkeit kann nicht verdunsten, wodurch diese Methode überaus sparsam ist. Der Nachteil liegt im relativ großen Installationsaufwand. Du musst einen Schacht graben, der die gesamte geplante Schlauchlänge umfasst. Allerdings bekommst du dadurch ein jahrelang haltbares und in den meisten Fällen auch winterfestes Gartenbewässerungssystem. Wenn du das Wasser vor dem ersten Frost abstellst, sodass nichts mehr im Rohr verbleibt, riskierst du keinen Rohrbruch.

Oberirdische Gartenbewässerungssysteme

Verlege Rohre oder Schläuche so, dass sie alle Pflanzen bis auf wenige Meter gut erreichen. Mithilfe unterschiedlich beschaffener Sprenger, die du alle paar Meter am Schlauch installierst, gelingt es dir, so in kürzester Zeit eine automatisierte Gartenbewässerung einzurichten. Mit etwas mehr Aufwand verlegst du einen Großteil des Schlauchs unterirdisch und lässt nur die Anschlüsse für die Sprenger herausschauen. Doch zwischen dichten Gewächsen und auf der dunklen Erde fallen die unscheinbaren Leitungen sowieso nur einem geübten Auge auf.

Nützliches Zubehör zum Bewässern deiner Gartenpflanzen

Für eine funktionierende automatisierte Gartenbewässerung ist eine ausgiebige Planung unerlässlich. Mache dir Gedanken, wo die Leitung lang gehen soll und welches System du nutzen möchtest: unterirdisch oder oberirdisch? Bei letzterer Variante müsst du nicht unbedingt den Erdboden aufgraben, um einen Schacht zu setzen. Du kannst die Schläuche auch sichtbar verlegen: zwischen den Pflanzen. Dunkle PE-Rohre fallen so kaum auf. Messe aus, wie viele Meter du überbrücken musst, und schlag ein wenig Puffer darauf. Führe die Wasserleitung lieber etwas großzügiger. Dazu benötigst du Fittings oder für die Verbindungsstellen eventuelle Zwischenventile, um einmal einen zusätzlichen Wasserschlauch und geeignete Beregnungstechnik anzuschließen. Die unterschiedlichen Sprenger aus dem BONI-SHOP variieren je nach Bewässerungsfläche und Düsenanzahl.

Tipps zur Gartenbewässerung

  1. Der richtige Zeitpunkt
    Das regelmäßige Gießen ist vor allem in den warmen Sommermonaten unerlässlich. Dabei ist es wichtig, dass du nicht gerade in der größten Mittagshitze deinen Garten bewässerst. Die Feuchtigkeit verdunstet dabei viel zu schnell und gelangt gar nicht erst an die Wurzeln. Auch abends solltest du nicht sprengen. Durch die Abkühlung in der Nacht steigt das Risiko für Wurzelfäule und unschöne Pilzinfektionen.
  2. Die ideale Menge
    Wir empfehlen dir, den Pflanzen lieber einmal pro Tag eine größere Wassermenge zukommen zu lassen, anstatt mehrmals zu gießen. So gehst du auf Nummer sicher, dass die Feuchtigkeit tatsächlich auch die Wurzeln erreicht.
  3. Womit den Garten bewässern?
    Nutze nicht zu kaltes Brunnenwasser. Das mögen die meisten Gewächse überhaupt nicht! Laues, leicht von der Sonne erwärmtes Wasser bekommt ihnen besonders gut.
  4. Die Technik ist entscheidend
    Gießen deine Blumen und Sträucher möglichst nicht von oben. Zarte Blüten werden davon in Mitleidenschaft gezogen und könnten abbrechen. Außerdem vertragen es auch die stabilen grünen Blätter nicht so gut. Das Wasser sammelt sich auf ihnen und schafft einen Nährboden für Pilze. Bewässere deine Pflanzen deshalb so gut es geht von der Seite.